Projekt Beschreibung

Kommunikations- und Begegnungsräume in Hohen Neuendorf

Stadtspaziergang Jan. 2020

Pressespiegel Jan.+Feb. 2020

Arbeitsphase: Projektwoche 20.–24. Januar 2020

Was Schul­pro­jekt in der Rei­he Die Stadt­ent­de­cker
Teil­neh­mer 23 Schüler*innen der Klas­sen­stu­fen 9,10 und 11 des Marie-Curie-Gym­na­si­ums Hohen Neuendorf
Wo+Wann Hohen Neu­en­dorf, Nov. 2019 — Feb. 2020
Orga­ni­sa­ti­on Bran­den­bur­gi­sche Archi­tek­ten­kam­mer, Mar­ti­na Nadansky
För­de­rung Minis­te­ri­um für Infra­struk­tur und Lan­des­pla­nung Brandenburg
Pro­jekt­team Mar­ti­na Nad­an­sky, Pau­li­na Dura/ Leh­re­rin für Geographie

Pro­jekt­idee
In unse­rer the­men­fin­den­den Dis­kus­si­on im Unter­richt haben wir gefragt, wel­che The­men die Jugend­li­chen in der Stadt­ent­wick­lung inter­es­sie­ren. Wel­che The­men soll­ten in Zukunft eine grö­ße­re Rol­le spie­len? Was fehlt kon­kret in Hohen Neu­en­dorf, um die Stadt als Wohn- und Arbeits­stand­ort in Gegen­wart und Zukunft attrak­ti­ver zu machen? Dabei haben sich 2 gro­ße The­men­be­rei­che her­aus­ge­bil­det, die sich teil­wei­se berühren:

  1. Orte + Räu­me für Begeg­nung + Kom­mu­ni­ka­ti­on mit meh­re­ren Funktionen
  2. Woh­nen + Arbei­ten in der Zukunft

Das Bedürf­nis nach Orten und Räu­men für mehr Kom­mu­ni­ka­ti­on, Aus­tausch und Begeg­nung ist offen­bar groß. Im Ver­gleich zu einem dich­ten Ber­li­ner Wohn­quar­tier mit ent­spre­chen­der Infra­struk­tur gibt es in Hohen Neu­en­dorf wenig Anlauf­punk­te, Räu­me oder Events, die auch zufäl­li­ge oder bei­läu­fi­ge Begeg­nung ermög­li­chen. Der Begriff Dich­te ist dabei viel­deu­tig: er meint eben­so bau­li­che wie auch sozia­le oder kul­tu­rel­le Dich­te. Das Woh­nen und Arbei­ten in der Zukunft ist Teil eines neu­en städ­te­bau­li­chen Kom­mu­ni­ka­ti­ons­be­griffs und kann daher sehr gut in die­ses The­ma inte­griert wer­den. Hier ist ein Aus­zug aus der hete­ro­ge­nen „Wunsch­lis­te“ der Schüler*innen für Hohen Neu­en­dorf: Woh­nen + Arbei­ten, Schwimmbad/ Ent­span­nungs­zen­trum, altes Kran­ken­haus sanie­ren, Jugend­club, Ska­ter­park, Kino, Casi­no, Beleuch­tung, Café, Markt­platz, Mehr­zweck­ge­bäu­de, Mobi­li­tät, Frei­flä­chen für Ver­an­stal­tun­gen: Kom­mu­ni­ka­ti­ons- und Begeg­nungs­räu­me für Hohen Neuendorf

Metho­den
Um das The­ma dif­fe­ren­ziert und mit ver­schie­de­nen Schwer­punk­ten betrach­ten zu kön­nen, haben wir 4 sehr unter­schied­li­che Stand­or­te in Zen­trums­nä­he aus­wählt, die alter­na­tiv mit einem Städ­te­bau­li­chen Ent­wurf im Maß­stab 1:1000/ 1:500 bear­bei­tet wer­den sol­len. Die Stand­or­te 1–3 ste­hen für grund­sätz­li­che stadt­räum­li­che Typo­lo­gien Hohen Neu­en­dorfs: die Inte­gra­ti­on attrak­ti­ver Grün- und Land­schafts­räu­me in die Stadt­struk­tur einer­seits und die bau­li­che Ver­dich­tung städ­ti­scher Räu­me ande­rer­seits. In die­sem Spek­trum kön­nen sich die Schüler*innen für ihren Stand­ort entscheiden.

Stand­ort 1 Was­ser­turm mit umlie­gen­dem Frei­ge­län­de („Was­ser­turm­park“)
Stand­ort 2 Himmelspagode
Stand­ort 3 Kaufland-Areal
Stand­ort 4 Berg­fel­de, rund um die Feuerwehr

Uto­pien sind erlaubt- wir stel­len uns vor, dass die bei­den Area­le, die der­zeit von Kauf­land und Pago­de bebaut sind, frei sind und neu kon­zi­piert wer­den kön­nen. Bei­de Grund­stü­cke sind sehr attrak­ti­ve zen­trums- und rat­haus­na­he Standorte.