Die Stadtentdecker – Mit Bike+Bus durch Neuruppin

Ankündigungsplakat

Phase 1: Fahrradexkursionen

Phase 2: Analyse und Entwurf

Phase 3: Modellbauwerkstatt

Phase 4: Öffentliche Präsentation

Projektvorstellung

Das Projekt Die Stadtentdecker wurde im 1. Schulhalbjahr 2018/ 19 auch wieder in Neuruppin durchgeführt. Projektpartner sind die Brandenburgische Architektenkammer, die Stadt Neuruppin sowie das Karl- Friedrich- Schinkel- Gymnasium  Neuruppin mit einer Schülergruppe aus zwei 8. Klassen.

1 Projektidee
Das Einzugsgebiet der Schule erstreckt sich über ganz Neuruppin und die Stadtgrenzen hinaus- die Schüler müssen daher mobil sein und kommen mit dem Fahrrad oder dem Bus. Auf ihren täglichen Wegen erleben sie dabei auch Dinge, die weniger gut funktionieren- abrupt abbrechende oder holprige Fahrradwege, fehlende Fahrradstellplätze oder auch zugige, ungemütliche Bushaltstellen. Das Thema Mobilität ist außerdem hochaktuell und wird in der Zukunft der Jugendlichen eine immer größere Rolle spielen. Dieser Hintergrund erklärt die Projektidee für Die Stadtentdecker : Mit Bike und Bus durch Neuruppin

Diese Projektpräsentation befindet sich im Aufbau.

Veröffentlichung + Informationen

Projektreihe Die Stadtentdecker in der Brandenburgischen Architektenkammer

Text: Brandenburgische Architektenkammer Die Stadtentdecker

“ … Das Anliegen, das mit dem Projekt der Stadtentdecker verbunden ist, zielt auf die Ermöglichung partizipativer (Vor-)Erfahrungen sowie eine Stärkung der Identifikation der jungen Bewohner/innen mit ihrer Heimatstadt. Es setzt dazu Impulse,

  • Kinder und Jugendliche zu einer bewussten Wahrnehmung ihrer unmittelbaren Umgebung zu motivieren und anzuleiten,
  • sie zu befähigen, sich mit den räumlich-baulichen Gegebenheiten ihrer Stadt konstruktiv und kritisch auseinander zu setzen,
  • sich in Fragen der Stadtentwicklung einzufühlen und Vorschläge aus der Perspektive ihrer Lebensgewohnheiten und Wünsche zu entwickeln,
  • den Stadtplanern und Entscheidungsträgern der Stadt den Blick zu öffnen für die Sicht der Kinder und Jugendlichen, die die Stadt als nächste Generation bewohnen werden,
  • den Bürgern und Entscheidungsträgern der Stadt Anstöße für Initiativen zu geben. …“

Fontanestadt Neuruppin

„…Im Mittelalter zählte Neuruppin zu den größten Städten der Mark. Eine Blüte, die mit dem 30-jährigen Krieg allerdings schnell verwelkte. Im 18. Jahrhundert wurde sie Garnisonsstadt. Kronprinz Friedrich, später der „Alte Fritz“, war Regimentskommandeur. Karl- Friedrich- Schinkel wurde hier geboren und den Namen ihres Sohnes Theodor Fontane trägt die Stadt als Beifügung.

1787 brannt die Stadt zu zwei Dritteln ab., über vierhundert Häuser lagen in Schutt und Asche. Ein Desater- ein Neubeginn: Neuruppin wurde in zwanzigjähriger Bauzeit wieder aufgebaut, größer und großzügiger als je zuvor.

Im 19. Jahrhundert machten „Neuruppiner Bilderbogen“ die Stadt bekannt, die ersten bebilderten Boulevardgeschichten der Welt, Vorläufer unserer Illustrierten….“

(Text: „Reisen in die Stadtgeschichte“, Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“, Geschäftsstelle Potsdam 2005)

Veröffentlichung in DAB, Deutsches Architektenblatt

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