Project Description

Die Stadtentdecker — Geheime Orte in Neuruppin

 

Pro­jekt: Tem­pel im Tempelgarten/ Chill­raum unter dem Tem­pel

Pha­se 1: Stadt­spa­zier­gän­ge und Orts­füh­run­gen

Pha­se 2: Pro­jekt­wo­che (Werk­statt)

Was Schul­pro­jekt in der Rei­he Die Stadt­ent­de­cker
Teil­neh­mer 23 Schüler/innen der Klas­se 5a der Grund­schu­le Rosa Luxem­burg
Wo+Wann Fon­ta­ne­stadt Neu­rup­pin, Som­mer 2015
Orga­ni­sa­ti­on Mar­ti­na Nad­an­sky, Bran­den­bur­gi­sche Archi­tek­ten­kam­mer,
GS Rosa Luxem­burg
För­de­rung Minis­te­ri­um für Infra­struk­tur und Lan­des­pla­nung Bran­den­burg,
Stadt Neu­rup­pin
Pro­jekt­team Mar­ti­na Nad­an­sky, Klas­sen­leh­re­rin (Deutsch, Geschich­te)

Projektbeschreibung

Unter dem Titel  Gehei­me Orte haben wir unbe­kann­te Orte, über­ra­schen­de Details und span­nen­de Geschich­ten aus der Stadt­ge­schich­te Neu­rup­pins in 2 Vor­mit­tags­ex­kur­sio­nen erfor­schen, mög­lichst mit „Aben­teu­er­fak­tor“ („5 Freun­de in Neu­rup­pin“, „Wuss­test Du eigent­lich, dass …?“, „Erzähl doch ‘mal!“)!

Fol­gen­de 4 Orte haben wir aus­ge­wählt:
1 Tem­pel­gar­ten: Gewöl­be unter dem Tem­pel­gar­ten, das nur sel­ten geöff­net wird
2 Klos­ter­kir­che: ein Kirch­turm, der sonst nicht betre­ten wer­den kann
3 Klos­ter­hof: ein begrün­ter pri­va­ter Innen­hof im Innen­stadt­kern,
der sonst nicht zugäng­lich ist
4 Klapp­gra­ben: ein his­to­ri­scher Gra­ben, der größ­ten­teils nicht sicht­bar unter der Erde ver­läuft (und der gera­de saniert wur­de)

An allen 4 Orten haben wir einen Orts­kun­di­gen, einen Exper­ten oder einen Bewohner/ Benut­zer getrof­fen, der uns zu die­sem spe­zi­el­len „gehei­men“ Ort etwas sagen, erzäh­len und berich­ten konn­te. So wur­de aus der Exkur­si­on eine Rei­se in die Iden­ti­tät Neu­rup­pins.

4 Orte — 4 Gruppen — 4 Ideen — 4 Projekte

Pro­jekt: Klappgraben/ Speed Way Under­ground

Pro­jekt: Klosterkirche/ Comic BESTE FREUNDEeine Aben­teu­er­ge­schich­te vom Turm­fal­ken Fal­co und der Fle­der­maus Frie­da

Pro­jekt: Klosterhof/ Gar­ten mit neu­en Attrak­tio­nen

Veröffentlichung + Informationen

Fon­ta­ne­stadt Neu­rup­pin

…Im Mit­tel­al­ter zähl­te Neu­rup­pin zu den größ­ten Städ­ten der Mark. Eine Blü­te, die mit dem 30-jäh­ri­gen Krieg aller­dings schnell ver­welk­te. Im 18. Jahr­hun­dert wur­de sie Gar­ni­sons­stadt. Kron­prinz Fried­rich, spä­ter der “Alte Fritz”, war Regi­ments­kom­man­deur. Karl- Fried­rich- Schin­kel wur­de hier gebo­ren und den Namen ihres Soh­nes Theo­dor Fon­ta­ne trägt die Stadt als Bei­fü­gung.

1787 brannt die Stadt zu zwei Drit­teln ab., über vier­hun­dert Häu­ser lagen in Schutt und Asche. Ein Desa­ter- ein Neu­be­ginn: Neu­rup­pin wur­de in zwan­zig­jäh­ri­ger Bau­zeit wie­der auf­ge­baut, grö­ßer und groß­zü­gi­ger als je zuvor.

Im 19. Jahr­hun­dert mach­ten “Neu­rup­pi­ner Bil­der­bo­gen” die Stadt bekannt, die ers­ten bebil­der­ten Bou­le­vard­ge­schich­ten der Welt, Vor­läu­fer unse­rer Illus­trier­ten.…”

(Text: “Rei­sen in die Stadt­ge­schich­te”, Arbeits­ge­mein­schaft “Städ­te mit his­to­ri­schen Stadt­ker­nen”, Geschäfts­stel­le Pots­dam 2005)

Pro­jekt­rei­he Die Stadt­ent­de­cker

Text: Bran­den­bur­gi­sche Archi­tek­ten­kam­mer Die Stadt­ent­de­cker

” … Das Anlie­gen, das mit dem Pro­jekt der Stadt­ent­de­cker ver­bun­den ist, zielt auf die Ermög­li­chung par­ti­zi­pa­ti­ver (Vor-)Erfahrungen sowie eine Stär­kung der Iden­ti­fi­ka­ti­on der jun­gen Bewohner/innen mit ihrer Hei­mat­stadt. Es setzt dazu Impul­se,

  • Kin­der und Jugend­li­che zu einer bewuss­ten Wahr­neh­mung ihrer unmit­tel­ba­ren Umge­bung zu moti­vie­ren und anzu­lei­ten,
  • sie zu befä­hi­gen, sich mit den räum­lich-bau­li­chen Gege­ben­hei­ten ihrer Stadt kon­struk­tiv und kri­tisch aus­ein­an­der zu set­zen,
  • sich in Fra­gen der Stadt­ent­wick­lung ein­zu­füh­len und Vor­schlä­ge aus der Per­spek­ti­ve ihrer Lebens­ge­wohn­hei­ten und Wün­sche zu ent­wi­ckeln,
  • den Stadt­pla­nern und Ent­schei­dungs­trä­gern der Stadt den Blick zu öff­nen für die Sicht der Kin­der und Jugend­li­chen, die die Stadt als nächs­te Genera­ti­on bewoh­nen wer­den,
  • den Bür­gern und Ent­schei­dungs­trä­gern der Stadt Anstö­ße für Initia­ti­ven zu geben. …”

Ver­öf­fent­li­chung in DAB, Deut­sches Archi­tek­ten­blatt

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