Projekt Beschreibung

Frottagen

Frot­ta­gen len­ken die Wahr­neh­mung auf die Ober­flä­chen, das Mate­ri­al, die Struk­tu­ren, und im Stadt­raum ist das ganz beson­ders span­nend. Vie­le Ober­flä­chen las­sen sich aber inter­es­san­ter­wei­se gar nicht frot­tie­ren- dazu gehö­ren wei­che Ober­flä­chen (Gras), Ober­flä­chen von gekrümm­ten Kör­pern (Kugel­leuch­te), groß­for­ma­ti­ge Ober­flä­chen (gro­ße Stein­plat­ten) oder auch Ober­flä­chen, die voll­kom­men glatt und eben sind (Asphalt­be­lag). Wir stel­len fest: je mehr Struk­tu­ren wir fin­den, des­to viel­fäl­ti­ger und inter­es­san­ter — aber nicht not­wen­di­ger­wei­se bes­ser — wird das Raum­ge­fühl. Man­che Frot­ta­gen brin­gen Infor­ma­tio­nen zum Vor­schein, die man vor­her gar nicht beach­tet hat­te, man­che wer­fen neue Fra­gen auf.

Frot­ta­gen im Scheu­nen­vier­tel Krem­men, Pro­jekt Die Stadt­ent­de­cker — Im Scheu­nen­vier­tel Krem­men, 5. Klasse

Frot­ta­gen am Feu­er­stein in Schierke/ Brocken

Frot­ta­gen in der Nord­stadt Gie­ßen, Pro­jekt Stadt­ge­flüs­ter, 4. Klasse