Projekt Beschreibung

Architektur auf der Spur der Natur

Was Wei­ter­bil­dung für Mit­ar­bei­te­rin­nen Stadt­la­bor Stutt­gart (Work­shop “Archi­tek­tur auf der Spur der Natur”)
Teil­neh­mer
Mit­ar­bei­te­rin­nen Stadt­la­bor Stuttgart
Wo+Wann 
Stadt­la­bor Stutt­gart, 18. Jan. 2016
Pro­jekt­team
Mar­ti­na Nadansky/ Archi­tek­tin, Ute Wiegel/ Biologin

Metho­de
Anhand von gebau­ten Archi­tek­tur­bei­spie­len in Stutt­gart wol­len wir die­sen Ana­lo­gien von Archi­tek­tur und Natur auf die Spur kom­men. Wir erkun­den dazu Gebäu­de und Orte in der Stadt, ana­ly­sie­ren ihre Ent­ste­hung, ver­ste­hen ihre Kon­struk­ti­on und Beson­der­hei­ten. Wir sam­meln eige­ne Mate­ria­li­en, arbei­ten mit Zeich­nun­gen, Col­la­gen oder Fotos, befra­gen Bewoh­ner und Archi­tek­ten. Dazu recher­chie­ren wir Bau­for­men in der Natur, die Gemein­sam­kei­ten mit unse­rer gefun­de­nen Archi­tek­tur auf­wei­sen. Dies kön­nen gesam­mel­te und gefun­de­ne Objek­te sein (Muschel, Schne­cken­haus, Nuss…), Bei­spie­le aus Büchern oder Erfah­rungs­be­rich­te. Bei­de The­men füh­ren wir dann ein einem selbst gebau­ten Modell im Work­shop zusam­men, das z.B. eine bestimm­te Kon­struk­ti­on, ein bestimm­tes Mate­ri­al, eine bestimm­te Funk­ti­on o.ä. in den Mit­tel­punkt stel­len könn­te. Eine Abschluss­ver­an­stal­tung prä­sen­tiert alle Arbeitsergebnisse.

Work­shops, Pro­jek­te und Steg­rei­fe am 18. Jan. 2016

The­ma
Archi­tek­tur und Natur haben vie­le Gemein­sam­kei­ten, die oft ganz offen­sicht­lich sind, die man aber manch­mal auch erst auf den zwei­ten Blick erkennt. Kon­struk­ti­on, Sta­tik, Form, Far­be, Mate­ri­al, Wär­me- und Was­ser­haus­halt…- dies sind The­men, die in Archi­tek­tur UND Natur eine gro­ße Rol­le spie­len und ihren Aus­druck in gebau­ter Form fin­den. Alle Lebe­we­sen- ob Mensch, Tier oder Pflan­ze- haben mit Umwelt­be­din­gun­gen zu tun, die zu viel­fäl­ti­gen und den jeweils ange­pass­ten Bau­for­men füh­ren. Schutz­funk­tio­nen ste­hen dabei an ers­ter Stel­le. Der Schutz vor Wit­te­rung und Fein­den, der Schutz von Nach­kom­men und Vor­rä­ten, sowie Schutz und Erwerb von Wär­me und Was­ser las­sen sich in Archi­tek­tur und Natur ein­drucks­voll bele­gen – und eben ver­glei­chen. Gut erkenn­bar sind bei­spiels­wei­se kon­struk­ti­ve Gemein­sam­kei­ten, die auf dem Prin­zip glei­cher Kon­struk­ti­ons­be­din­gun­gen beru­hen (Spinnennetz/ Zug­kon­struk­ti­on, Muschel/ Beton­scha­le, Knochenskelett/ Ske­lett­bau, Grashalm/Turm). Aber auch die Umstän­de ver­schie­de­ner Lebens­for­men und ihre dar­aus ent­wi­ckel­ten Bau­for­men las­sen sich ver­glei­chen (Bienenstock/ Waben­bau, Ameisenhügel/ Passivhaus).

Archi­tek­tur­gym­nas­tik: Mit dem Kör­per berühm­te Archi­tek­tur­ob­jek­te for­men (hier: Ope­ra in Sydney)

Arbeits­pro­zess mit ver­schie­de­nen Methoden

Bei­spie­le